Herzlich Willkommen zu meinem ersten Blog . In Zukunft werden hier Infos zu meinen gemalten Bildern entstehen. Aber auch Fotos und persönliche Eindrücke aus Ausstellungen, Übergabe persönlichen Auftragsarbeiten oder auch zu Themen die mich betreffen oder auch Euch interessieren zu sehen sein.
Heute, möchte ich mich erst einmal bei euch Vorstellen.
Ich wurde am 10.Juli 1969 in Mönchengladbach, im Stadtteil Rheindahlen geboren und später unter den Namen Olaf H. Hormann getauft.
Meine Kindheit war so ziemlich normal, würde ich einfach mal sagen. Trotz der frühen Scheidung meiner Eltern und die damit verbundenen Vorurteile, die in den 70er Jahren noch vorhanden waren, war mein Leben kaum anders als das von anderen Kindern. Oder doch ?! Einen Punkt Unterschied mich schon von den meisten. Ich war sehr sensibel und kreativ. Oft spielte ich alleine in meinem Zimmer mit Bausteine, baute Häuser, oder Raumschiffe mit Licht. Die Batterie dafür war so groß, daß man 6. 9 Volt Blocks zusammen legen hätte können 2 Blocks hoch und 3 breit. Aber es hat funktioniert. In der Schule war ich zuerst ein normaler Schüler. Nur mit dem Unterschied, das auf meinen Zeugnissen stand . Olaf ist leicht ablenkbar. Das sollte mich meine komplette Schulzeit verfolgen. 1986 verließ ich die Hauptschule und begann ein Lehre als Glaser. Gezeichnet habe ich tatsächlich schon früher gerne , allerdings mit Farbe zu arbeiten, war nicht wirklich meins . Vllt weil meine Kunstlehrer immer zu mir meinten: ich nehme zu viel Farbe. Naja und unter uns , so wirklich bis zur Linie ausmalen war nicht wirklich meins . Auch Pinselführung bzw Stiftführung war eher Kreuz und quer statt perfekt in einer Richtung. Das nahm mir dann auch tatsächlich den Spaß an Farbe. Also solltet ihr Kinder haben, oder selbst diese Probleme haben, macht euch nichts daraus . Nehmt so viel Farbe wie ihr wollt , denn damit drückt ihr euch aus . Allerdings versucht in eine Richtung zu malen. Chaos in der Farbe, kann man auch anders erreichen. Um kindern etwas beizubringen, kann es helfen , mit ihnen gemeinsam zu arbeiten. Dabei spielt oft das Motiv nur eine kleine Rolle. Ein einfacher Schmetterling, ein Pilz, eine Wiese sind im Prinzip nicht kompliziert. Gerade bei einer einfachen grünen Wiese, kann man vieles lernen. Erst viel Wasser und wenig Farbe , dann immer mehr Farbe und weniger Wasser . So können ganz leicht Akzente gesetzt werden. Aber zurück zum Thema. Im April 1989 ging ich zur Bundeswehr und ließ mich nach Erding / Bayern versetzen. Ein Sportunfall beendete aber nach knapp 2 Jahren den Vertrag . Zum Glück begann zu diesem Zeitpunkt ein ganz neuer Abschnitt. Neben dem zeichnen, war Musik immer etwas , was meine Seele berührt. Musik ist eine Sprache die jeder versteht. Für einige Lieder muss man nicht einmal die Sprache sprechen um es zu verstehen. Es ist einfach ein Gefühl. So begann mein Beruf als DJ in einer kleinen Diskothek in Erding. Im Tiffany, das seine besten Jahre schon hinter sich hatte, begann ich ohne Vorkenntnisse die Plattenteller zu drehen und sammelte so meine erste Erfahrungen. Später folgten dann Gigs in München, Augsburg und anderen Städten. Auch außerhalb von Deutschland durfte ich eine Weile an den Plattentellern drehen. Im Jahr 2000 zog es mich aus Privaten Gründen in den Osten Deutschlands. Hin und wieder wurde ein guter Freund von mir und ich, für Veranstaltungen gebucht und so blieb ich dieser Szene weiterhin treu. Nach 10 Jahren zog es mich dann zurück in die Heimat. Mehrere gesundheitliche Probleme zwangen mich dann beruflich einen neuen Weg zu gehen. 2019 war dann ein ganz eintscheidenes Jahr. Während einer längeren Krankheitsphase die eine OP nach sich zog , fing ich nach langem Gesprächen mit meinem Vater, Hans - Dieter Hormann , der ebenfalls Maler und Autor ist , meine ersten Bilder in Acryl an . Weil mir aber die Farben nicht wirklich gefallen haben und auch mit der Verarbeitung der Farben Probleme hatte, entschloss ich mich zu testen. Und hab schließlich meine bisherige Lieblingsmarke gefunden. Ich teste aber immer noch weitere Marken und auch Möglichkeiten, Farbe einzusetzen oder zu kombinieren. So entstanden eben Werke die der Buli am Strand oder der Kopf Jesus, mit dem kreuzen von anderen Materialien. Wie die Dornenkrone von Jesus, wurde auch das Heck des VW Bus modelliert . Und hat so einen kleinen Effekt. Wenn man sich Handschuhe anzieht , kann man die Beulen in der Stoßstange fühlen. Oder die Kederleisten fühlen. Doch damit das Bild keinen schaden davon trägt, sollte man dies nicht all zu oft tun . Wie das ganze ausgearbeitet wurde bleibt an dieser Stelle offen.
Erst seit gut einem halben Jahr, habe ich dann angefangen Bilder in Kohle zu erstellen. Das hatte tatsächlich auch einen Grund. Vor etwas über einem Jahr wurde bei mir Depressionen festgestellt. Während der psychologischen Reha, wurden dazu noch andere Probleme diagnostiziert, die ich vlt in einem anderen Blog ansprechen werde. Im Juni 2025 stellte man dann fest , das ich seit meiner Kindheit an ADHS leide. Nein ich war kein Zappelphilipp oder ein typisches Verhalten gestörtes Kind. ADHS ist mehr und in der Kombi mit Depressionen oft eine absolute Herausforderung für mich und mein Umfeld. Die Malerei ist quasi ein Teil Selbsttherapie. Ich kann nur immer wieder betonen, das es nicht darum geht, welches Motiv ihr malt oder ich Male , sondern seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Manchmal entstehen dadurch geniale Bilder und manchmal nicht . Aber eins passiert, ein wenig des Drucks den ich fühle verschwindet auf die Leinwand oder auf dem Papier . Gefangen in einer anderen Welt. Und in der Hoffnung es nicht noch einmal besiegen zu müssen.
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